Leitartikel

Verehrte Leserschaft der Rabenpost,

jeder schöne Teil im Leben hat auch irgendwann ein Ende. Überall und unaufhörlich gibt es weltweit Abschiede. Auch wir möchten uns verabschieden: Von der Rabenpost.

Viele Jahre war sie ein Highlight im Leben der Ravenclaws, mit spannenden Gerüchten, dem neusten GR-Gequasseln, Horoskopen oder Berichten über das turbulente Leben der gefiederten Mitglieder sorgte sie immer wieder für Lacher. Doch in letzter Zeit wurde es ruhig um die Rabenpost, auf den meisten Schreibtischen in der Redaktion sammelten sich dicke Staubschichten an, da sich viele Mitarbeiter nicht mehr zeigten. Anoel und Yksi haben versucht, die Tapeten die sich langsam von den Wänden lösten irgendwie festzukleben, aber da auch das Wasser und irgendwann auch der Strom nur noch sporadisch da war, war ihnen klar: Das Gemunkel über das Ende der Rabenpost ist wahr - diese Ausgabe, an der sie jetzt arbeiten, wird die letzte sein.

Früher immer heißersehnt erwartet und mit Artikeln überhäuft, fragte in letzter Zeit kaum jemand nach einer neuen Ausgabe. Selbst nach dem Verkünden, dass es die Rabenpost nur noch ein einziges Mal geben wird, gingen bis zum heutigen Tage keine Artikel oder Beiträge, ja nicht mal ein Leserbrief ein. Einzig der Pingu mit Namen Enna hat sich auf seinen schwarzen Hintern gesetzt und fleißig in die Tasten gehauen, um der Hauszeitschrift der Raben ihr letztes Geleit zu geben. Hierfür möchten wir Enna unseren tiefsten Dank aussprechen. Ein Geschenk können wir leider nicht überreichen, da uns hierfür die finanziellen Mittel fehlen. Doch wir möchten nicht nur in Traurigkeit schwelgen, hier ist sie nun also, die Abschlussausgabe der Rabenpost, wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an all die, die der Rabenpost über die lange Zeit ihres Daseins die Treue gehalten haben.

Yksi und Anoel